Holy Ma – Mutter (Erde) Tag: Warum die Beziehung zur Natur wichtig für uns ist + Playlist

holy ma - Mutter Erde

Man kann vom Muttertag ja halten was man will – die Beziehung zu unseren Müttern und auch zur Mutter Natur ist wichtig. Für uns als einzelne Personen, aber auch für uns als Gesellschaft. 

 

Die Erde bzw. die Natur wird meist weiblich dargestellt. So auch im Yoga. Shakti, die weibliche Urkraft, zeigt sich im Manifesten, dem Weltlichen, der Natur, der Veränderung, dem ständigen Wandel und Zyklus von Geburt und Tod. Der männliche Part dazu ist Shiva. Shiva steht für das Unveränderliche hinter dem Wandel, den beständigen Kern und das unbegrenzte Wissen. Tatsächlich ist es aber Shakti, die weibliche Energie, die Leben möglich macht. So wie Mütter ihre Kinder austragen und nähren, versorgt uns die Natur mit allem, das wir brauchen.

 

in dem Maße, wie die Weiblichkeit in unserer Gesellschaft immer mehr in den Hintergrund gerät, vernachlässigen wir auch die Umwelt.

Der Klimawandel und alle damit zusammenhängenden Probleme wie das Artensterben, das Schmelzen der Polkappen, die Zerstörung von unseren Wäldern, sind nur Beispiele dafür, wie wir mit der Natur umgehen. Ich habe vor kurzem die Netflix-Doku Unser Planet gesehen. Und war danach ganz schön bedrückt. Und habe mich eigentlich erst einmal nur hilflos gefühlt. Denn was kann man als Einzelperson schon dagegen tun, dass die Gletscher schmelzen und die Eisbären verhungern, weil ihr natürlicher Lebensraum immer mehr verschwindet?

 

Aber dann habe ich versucht, konstruktiver damit umzugehen und stattdessen noch bewusstere Entscheidungen zu treffen, um dazu beizutragen, die Natur zu schützen. Denn wenn nicht jeder Einzelne etwas tut, passiert gar nichts. Und klar, eine einzige Person kann die Welt vielleicht nicht verändern – aber Veränderung fängt immer im Kleinen an. Ich habe deshalb angefangen, noch bewusster aus Plastik zu verzichten. Und wirklich darauf zu achten, dass ich möglichst regionale und saisonal einkaufe. Und seitdem ich mich mehr damit beschäftige, sehe ich auch noch viel mehr, wie viele positive Entwicklungen es in diesem Bereich bereits gibt. Viele Biosupermärkte haben Plastiktüten ganz abgeschafft und selbst der normale Einzelhandel macht Schritte in diese Richtung. Dasselbe gilt für Kaffeebecher – immer öfter sehe ich, dass der Pappbecher durch Recyclingbecher ausgetauscht wird. Ich bin da auch alles andere als perfekt und ich bin dankbar, dass es viele Menschen gibt, die in diesem Bereich so tolle Ideen haben. Mich inspiriert es immer wieder zu sehen, was andere machen. Ein paar positive Beispiele: Justine schreibt auf ihrem Blog Justine kept calm and went vegan zu fair fashion, veganer Ernährung und Umweltschutz. Verena von All My Deer schreibt zu einem achtsamem Umgang mit uns selbst und unserer Umwelt - viel zum Nachdenken, das finde ich super! Sophia Hoffmann ist vegane Aktivistin und Köchin und inspiriert sehr mit ihren Gedanken unter anderem zur Zero Waste Küche. 

 

Und passend zum Muttertag ist es vielleicht eine gute Gelegenheit darüber nachzudenken, wie wir die Natur wertschätzen können. Und ob wir unserer Mutter zur Feier ihrer Mutterschaft wirklich Schnittblumen schenken wollen. Denn 50% der in Europa verkauften Schnittblumen werden in Kenia produziert und haben nicht unerhebliche negative Auswirkungen auf die Umwelt. Der Anbau trägt dort aufgrund des enormen Wasserverbrauchs zu Trockenheit bei, die Arbeiter schuften für mickrige Löhne. Dazu kommt der Transport nach Deutschland. Und das dann für ein paar Tage in der Vase, bis die Blumen verwelken und im Müll landen. Vielleicht können wir auch einen anderen Weg finden, unseren Müttern unsere Wertschätzung zu zeigen. Und dabei gleichzeitig auch an die (Mutter) Natur zu denken. 

 

Wenn wir Weiblichkeit feiern wollen, sollten wir vielleicht auch die Natur würdigen – die Urform der Weiblichkeit.

Vielleicht mit regionalem und saisonalem Gemüse kochen. Oder einfach gemeinsame Zeit, eine Umarmung und ein paar liebe Worte. Letztendlich geht es ja, darum die Beziehung, die Verbindung zu stärken. Zu uns selbst, anderen Menschen und zur Natur.

 

Ich habe passend zum Thema eine Playlist für euch erstellt. Zum anhören aber z.B. auch sehr gut zum Yoga üben geeignet. Denn Yoga ist nichts anderes als in Verbindung zu gehen. Über die Bewegung, den Atem, das Spüren des Bodens unter uns. Mit sich selbst und der Welt um uns. 

 

Playlist: holy ma.

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Love

Helen

 

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